Olaf mit Harris Hawk

 

Greife vom Adler und Jagdfalkenhof

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Rubrik - Schon gewusst???

  • Der Körper einer Zwergeule ist so lang wie die Ohrbüschel eines Uhus.
  • Ein Vogel hat Luftsäcke im Körper, die sich füllen und so seinen Flug unterstützen.
  • 12 Raubvogelarten ernähren sich ausschließlich von Insekten.
  • Jäger setzten früher Uhus als Lockvögel ein, um "hassende" Vögel anzulocken.
  • Der Weißkopfseeadler fängt Fisch, der schwerer ist als er selbst.
  • Sperbergeier steigen zum Fressen oft ganz in den Kadaver hinein.
  • Wanderfalken verbringen Stunden mit ihren erstaunlichen Balzflügen.
  • Der Gerfalke misst von Kopf bis Schwanz 62 Zentimeter und ist damit der größte Falke.
  • Würger spießen ihre Beute auf spitze Dornen auf.
  • Verbogene Flugfedern eines Habichts können mit Dampf geglättet werden.
  • Schleiereulen und Milane sterben, weil sie Ratten fressen, denen bestimmte Gifte nichts ausmachen.
  • Wanderfalken sind in Nordamerika nicht mehr vom Aussterben bedroht.

Übrigens, ein Greifvogel ist kein Raubvogel. Greifvögel wurden früher zu Unrecht fälschlich Raubvögel genannt.


 

Jäger auf Flügeln 


 

Der Flug der Greifvögel ist von faszinierender Schönheit. Sie alle - Bussarde, Weihen, Milane, Habichte, Falken, Adler und Geier - schlagen uns in ihren Bann. Während der Balz geht die Kornweihe im Sturzflug nieder und dreht dabei Loopings. Wie Schmetterlinge rütteln die kleinen Falken in der Luft und stoßen dann zwischen das Gras der Wiesen. Kaum noch vom Erdboden aus zu sehen, schwebt der Adler in der Höhe, schließt dann seine Schwingen und stürzt geradezu in seinen Horst hinab. Mit halb geschlossenen Schwingen lassen sich die Milane während der Paarung fallen, packen einander mit den Fängen, flattern ein paar Sekunden und trudeln dann im Fallen herab. Wenn sich die Geier beim Anblick von Aas auf ihre Beute stürzen, wirkt das, als fielen schwarze Steine vom Himmel herab, doch kurz über dem Boden stoppen sie ihren Sturzflug, und die Luft zischt durch die Federn ihrer Flügel.Da sie eine lebende Beute verfolgen müssen, ähneln sich die Greifvögel in ihrer Gestalt stärker, als das bei den Arten irgendeiner anderen Vogelgruppe der Fall ist. Fast alle haben einen starken, hakenförmig gekrümmten Schnabel, kräftige Fänge und leistungsfähige Flügel. In verschiedenem Grade erscheinen sie uns draufgängerisch und wild. Manche große Adler schlagen zuweilen eine Beute, die größer ist als sie selbst, etwa junge Rehe. Der kleine Buntfalke greift junge Waldratten an, die für einen Vogel beachtliche Gegner sind. Mit den Füßen voran geht der Fischadler auf dem Wasser nieder und treibt mitunter seine Beute tief ins Wasser hinab, dann fliegt er wieder auf, das Opfer fest in seinen Krallen. Diese eleganten, aber auch angriffslustigen Greifvögel bieten einen Querschnitt durch die Mannigfaltigkeit des Lebens.

 

 

Kleiner als mancher Singvogel sind die winzigen Zwerg­falken im indonesischen Raum; wie Riesen wirken dagegen die großen, Affen jagenden Adler, die in den Baumkronen der mittel- und südamerikanischen Wälder zu Hause sind. Adler krallen sich Lachse aus den Flüssen; andere Greif­vögel stürzen sich in Löcher und Baue, um dort ihre Beute zu holen. Ohne Scheu fahren sie zwischen die Sippen der Mangusten auf den afrikanischen Ebenen und greifen sich ihre Beute. Es gibt auf der ganzen Erde kaum einen Vogel, dem die Greifvögel nicht nachstellen, aber auch nur wenige Nagetiere sind vor ihnen sicher. Alles betrachten sie als ihre Nahrung, vom Schmetterling bis zur Giftschlange, Eine ausgestorbene Art, ein riesiger Seeadler im südpazifi­schen Raum, hatte möglicherweise selbst auf den neusee­ländischen Moa Jagd gemacht, den größten bekannten Vogel, der noch viel größer war als ein heutiger Strauß. Wahrscheinlich hat sich die Gruppe der Greifvögel schon in einem sehr frühen Stadium der Vogel-Stammesgeschichte abgespalten, die sich bis zum Jura (180 Millionen Jahre) zurückverfolgen lässt, als der Archaeopteryx seine ersten plumpen Flugversuche unternahm. Bereits vor 85 Millionen Jahren waren die Greifvögel voll ausgebildet, und vor 30 Millionen Jahren hatten sich die Familien entwickelt, die wir heute kennen. Meist leben die Greifvögel als Einzel­gänger, zumindest wenn sie jagen, wenngleich der Rötel­falke nicht nur in Kolonien nistet, sondern auch in größeren Gemeinschaften jagt, vor allem Insekten, daneben Klein­säuger und kleine Reptilien.

 

 

Recht unterschiedlich ist die Jagdtechnik der Greifvögel. Der Wanderfalke stürzt sich aus der Höhe herab und schlägt seine Beute in der Luft. Einen seiner bevorzugten Jagd­gründe bilden die riesigen Kolonien der Meeresvögel im hohen Norden, die mehr als eine Million Individuen um­fassen können. Der afrikanische Lannerfalke stürzt sich in senkrechtem Fall auf seine Beute und schlägt sie auf dem Boden. Dagegen lauert der Habicht, aber auch verwandte Arten, lautlos und bewegungslos; sie lassen ihre Augen über den Boden streifen, bis endlich sich ein unvorsichtiges Beutetier regt und sie veranlasst, mit ihren kurzen, abge­rundetem Flügeln durch das Gezweig zu fahren und den Sperling oder irgendein anderes Opfer zu packen, das von der Anwesenheit des Feindes überhaupt nichts gemerkt hat.

 


 

Einer der geschicktesten Jäger ist der nordamerikanische Rundschwanz Sperber, dessen Jagdrevier das Unterholz und die Dickichte der Wälder sind. Da sitzt ein Singvogel auf einem Zweig und weiß nicht, dass er bereits entdeckt ist. Im nächsten Moment - viel zu kurz, als dass das mensch­liche Auge dem Geschehen folgen könnte - hängt er tot in den Krallen des Greifvogels.

 

 

Jede Art der Greifvögel bevorzugt einen bestimmten Lebensraum. Wenn sich diese Tiere an einem Jagdgrund zusammenfinden, verteilen sie sich auf verschiedene Ebenen. Ganz hoch oben schweben die Bussarde und Milane, die auf Beute im offenen Gelände lauern; die kleineren Arten stöbern im Bodenbewuchs und zwischen den Bäumen. Falken und Adler trifft man selten im gleichen Lebensraum, doch kann der eine durchaus das Gebiet des anderen durch ­kreuzen, wenn er nur die rechte Höhenlage einhält. Die afrikanischen Geier, die sich zu Dutzenden auf einem großen Aas sammeln, fressen in einer genau festgelegten Ordnung, wobei jede Art sich ihrer besonderen Methode bedient, um ihren Anteil an der Beute zu sichern. Als Vögel mit kräftigen, dabei nur mittellangen Flügeln und großer Schnelligkeit müssen die Falken im freien Gelände jagen, wo sie ihre volle Geschwindigkeit und Wendigkeit entfalten können, und Raum genug haben, um eine Beute schon von weitem zu sichten. So fliegen sie über die Flüsse der Taiga im Norden oder längs der Meeresküsten. Wenn ein Boden brütender Vogel so unvorsichtig ist, einen länge­rem Flug über das offene Land zu wagen, ist ihr Augenblick gekommen. Besonders gefährlich sind sie für das Wasser­geflügel. Ohne große Sichtweiten können sie nicht jagen, eine Eigenschaft, die sie mit den Adlern teilen. So setzen sie sich der Gefahr aus, dass der Mensch sie wahrnimmt, der leider die biologische Aufgabe der Falken und Adler ständig verkennt und in ihnen lediglich eine Gefahr für sein Hausgeflügel sieht, nicht aber, um mangelnd Ange­passtes und Krankes auszumerzen.

 

 

Selbst die Art des Tötens ist spezialisiert. Jeder Greifvogel wendet seine eigene Methode an, hat aber auch seine schwachen Stellen, sofern er eine bestimmte Beute bevor­zugt. Im riesigen Raum von Alaska jagt der Gerfalke im Frühling und Sommer fast ausschließlich Erdhörnchen und kommt dadurch kaum dem Wanderfalken ins Gehege, der auf Vögel aus ist. Geht es auf den Winter zu, hält sich der Gerfalke an Schneehühner, während der Wanderfalke mit den Vögeln fortzieht, die er zu jagen pflegt. Die Jagdgebiete der Greifvögel sind sehr genau festgelegt. Ihre Beutetiere haben gelernt, daß Falken und Adler, aber auch viele andere Arten, niemals in der Nähe ihrer Horste jagen. So brüten die Drosseln und Laubwürger sehr wohl bei den Horsten des Rundschwanz-Sperbers und sind dort sicher. Murmeltiere, die zu den bevorzugten Beutetieren der Steinadler gehören, können ihre Familien unmittelbar unter den Horsten dieser großen Greifvögel gründen. Klippenschwalben brüten ganz nahe bei den Nestern der Präriefalken. Der Schakalbussard kümmert sich nicht um die Schwärme der afrikanischen Webervögel, die ihr Gemeinschaftsnest um sein eigenes bauen, doch schlägt er sie, wenn sie sich allzuweit von ihrem Nest entfernen. 

 

Arteigenes Verhalten, aber auch Anpassungsfähigkeit sind charakteristische Eigenschaften der Greifvögel. Der Läm­mergeier zerschmettert Schildkröten auf Felsen. Der Schmutzgeier nimmt Steine auf, um mit ihnen Straußen­eier zu zertrümmern. Rotschwanz-Bussarde überwältigen Diamant-Klapperschlangen. Bei den Schlangenadlern sind die Beine mit kräftigen Schuppen gepanzert, so dass sie imstande sind, sich mit Giftschlangen auseinanderzusetzen. Schuppenförmige Federchen bekleiden wie eine Maske das Gesicht des Wespenbussards, so daß er Bienennester plün­dern kann. Der Rotschwanz-Bussard läßt sich nicht vom Geruch des Sekrets abschrecken, das das Stinktier ausstößt. Beim Fischadler und bei verschiedenen anderen Arten, die im Wasser jagen, finden wir eine optische Korrektur, dank derer diese Vögel in der Lage sind, die Doppelbilder mit­einander in Übereinstimmung zu bringen, die durch die Spiegelung des Lichtes im Wasser zustande kommen. Daher kann der Jäger genau ausmachen, wo sich die Beute im Wasser befindet.

 

 

Die Greifvögel bilden einen Höhepunkt des Vogelstamm­baums und begeistern den Menschen, der sie beobachtet. Dies zeigt in erstaunlicher Weise einer der größten Adler der Erde, der australische Keilschwanzadler. Trotz seiner Größe und trotz der Tatsache, dass er sich hauptsächlich von Säugetieren ernährt, jagt er auch Vögel mit einer Schnelligkeit, Wendigkeit und Kühnheit, wie sie den Falken der nördlichen Erdhälfte eigen ist. Bewundernswert ist sein Stoß aus großen Höhen. Wenn er dann in der Luft auf seine gefiederte Beute trifft, wirkt das wie eine Explosion. Ver­folgt vom Menschen und zu Tausenden vergiftet, schreit dieser große Greifvogel seinen Trotz und seine Lebenslust in den Wind und schwingt sich kilometerhoch in die Luft, wo ihm zumindest zeitweilig kein Mensch nachstellen kann. 


 

Jäger in der Nacht


 

Dunkel gelbe Augen erspähen die Beute, eine Schlange, im Dämmerlicht. Der Uhu flieg tauf, mit aufgestellten Schwanzfedern und angezogenen Beinen. Ganz zielstrebig schwebt er mit ausgebreiteten Flügeln auf die Schlange zu, biegt den Rumpf nach hinten, wenn er sie erreicht hat,und schlägt seine befiederten Beine nach vorn. Beunruhigt richtet sich die Schlange auf und sieht sich zwei ausgestreckten, mit Krallen bewaffneten Fängen gegenüber; sie schlägt zu, trifft aber nur auf Schuppen, die denen der Reptilien ähneln. Im nächsten Augenblick packen die Fänge zu. Die Schlange zischt und schlingt ihren Leib um die Beine der Eule, doch die plustert ihre Federn so weit auf, dass die Giftzähne der Schlange immer wieder ins Leere beißen. Schließlich wechselt der Uhu den Griff, packt den Kopf der Schlange und zerbeißt ihn. Der Kampf ist vorüber.

 

Im Auge jeder Eule erscheint das Bild der Beute stark ver­größert. Eine Million Sehzellen der Netzhaut nehmen den feinsten Lichtschimmer wahr. Schon das Licht der Sterne liefert ausreichende Helligkeit, um bequem zujagen. Der Schimmer einer 500 Meter weit entfernten Kerze ist hell genug, um die Eule zu ihrem Ziel zu leiten.

 

Theoretisch die Jagd während der Nacht nahezu ideal, denn der Nachtjäger ist vielen Tags aktiven und nun hilflosen Tieren gegenüber im Vorteil. Daher überrascht es, dass es so wenige Nachtvögel gibt.

 

Nur 130 Arten der Eulen kennen wir auf der ganzen Erde, aber nicht alle sind ausschließlich in der Nacht tätig. Ungefähr ein Drittel von ihnen jagt am Tage, und viele Arten gehen am frühen Abend auf Beutefang, wenn die Dämmerung einsetzt. Immerhin haben die Eulen innerhalb ihrer nächtlichen Welt die meisten der ihnen zugänglichen Lebensräume besetzt. Manche leben als Insektenfresser und fangen im Flug Nachtschmetterlinge. Aber diese wenigen Arten werden in ihrer Geschicklichkeit weit von den lautlos fliegenden Nachtschwalben übertroffen, die nur ganz entfernt mit den Eulen verwandt sind. Ein paar Artender Eulen ernähren sich von Fischen, andere haben sich auf den Krabben Fang verlegt. Alle diese nächtlichen Jäger verfügen über ein ungemein scharfes Sehvermögen.

 

Die Augen der Eulen zeichnen sich durch eine besonders große Anzahl von Stäbchen aus, und diese lichtempfindlichen Zellen ermöglichen ein gutes Sehen bei Nacht. Sehr groß ist aber auch die Zahl der Zapfen, die für ein gutes Sehvermögen am Tage sorgen. Mit diesem außergewöhnlich guten Gesichtssinn ist ein Gehör von fast Radar ähnlicher Genauigkeit verbunden.

 

Die Ohren der Eulen unterscheiden sich im Bau beträchtlich von denen der Säugetiere und der Tag Vögel. Offenbar sind sie imstande, die verschiedenen Schallwellen zu analysieren, und da die Köpfe dieser Vögel groß und breit und ihre Ohren soweit voneinander entfernt sind, scheinen die Tiere imstande zu sein, mit dem Gehör ganz genau die Lage ihrer Beute zu orten. Daher können manche Eulen,insbesondere die Schleiereulen, selbst in völliger Dunkelheit zupacken, obwohl sie praktisch überhaupt nichts sehen.

 

In der Dunkelheit spielen bunte Farben oder äußere Ge­schlechtsunterschiede keine Rolle.Daher sehen die Eulen meistens einfarbig graubraun aus und zeigen nur schwach ausgeprägte Zeichnungsmuster. Sehr wohl unterscheiden sie sich jedoch in ihren Stimmen, die vom sanften Tuten des Elfenkauzes bis zum schrecklichen Kreischender großen australischen Buschkäuze reichen. Sie dienen der Abgrenzung des Reviers und kenn­zeichnen die Individuen.

 

Die Eulenvögel haben große Bereiche der Erde besiedelt. Wir finden sie zahlreich in den Wäldern des Tieflandes im östlichen Nordamerika, aber auch im offenen Gelände des Westens.Sie leben in den Höhen des Himalaya sowie in den meisten der großen Wüsten unserer Erde, wo immer sie eine Oase finden oder Gesteins Haufen, die ihnen Schutz bieten. Bis in das Bergland der Sahara sind die Eulen vorgedrungen, bis 3000 Meter hoch in die Täler der Anden, und überall sind sie in den Bäumen der Wälder zu Hause. Sie nisten in hohlen Stämmen, in Höhlen an den Ufern der Flüsse oder in Scheunen. Im Grasland sind sie zu Bodenbrütern geworden, graben auch selber Höhlen oder benutzen die Bauten anderer Tiere.

 

In weiten Gebieten der Erde finden wir Fische fressende Eulen,insbesondere in den Tropen mit ihren Strömen und Flüssen, die sich träge durch die Urwälder winden, in den Mangrovenwäldern und auf den überfluteten Reisfeldern. Einige dieser tropischen Fischeulen sind in das Bergland vorgedrungen und suchen sich ihre Beute in 1500 bis 2000 Meter hoch gelegenen Wasserläufen.

 

Diese Jagdmethode lässt auf eine überaus empfindliche Sinnes Tätigkeit schließen. Zahlreiche Tiere geben Laute von sich, die von der in Aussicht genommenen Beute zurück­ geworfen werden und wieder zum Ohr des Jägers gelangen. Auf diese Weise kann der Jagende genau den Standort seiner Beute ausmachen und sie schlagen,ohne sie überhaupt gesehen zu haben.


 

Für alle Tags aktiven Lebewesen ist die Nacht eine Zeit der Geheimnisse, insbesondere für den Menschen. Es gibt aber auch Kreaturen, die am Tage und in der Nacht munter sind. So müssen die Schnee-Eulen während des Sommers im hohen Norden bei Tageslicht auf Jagd gehen, denn Nacht wird es dann nicht.In dieser Zeit ernähren sie sich von Lemmingen, die gleichfalls tagsüber unterwegs sind. Fällt aber nach einer der periodisch einsetzenden Bevölkerungs explosionierender Bestand an Lemmingen aus, treibt der Hunger die Schnee-Eulen südwärts,mitunter bis zur Karibik. Für Vögel, die derart Orts treu sind wie die Eulen,sind solche weiten Wanderungen aus ihren heimatlichen Jagdgründen höchst ungewöhnlich. Im übrigen aber grenzt jede Eule ihr Revier deutlich ab. Der Virginische Uhu, ein naher Verwandter unserer altweltlichen Art, benötigt ein Waldgebiet von bis zu zehn Quadratkilometern, um seinen großen Hunger zustillen. Den kleinen Schreieulen im Hochgebirge der südwestlichen USA genügen 120 Hektar, während die mexikanischen Sperlingskäuze mit einem noch kleineren Raum auskommen. Ihr Revier hüten die Eulen energisch. Zwischen den Territorien der großen Virginischen Uhus, die ihre Bereiche durch lautes Rufen abstecken,liegen sogar Eulen freie Randzonen. Dagegen können die Eulen des freien Geländes und die Arten, die am Tage auf Jagd gehen, nicht mit ihren Stimmen das Revier markieren, sondern sie fliegen längs der Grenzlinien hin und her, um sich selber zu zeigen. Um auf die Umrisse ihres Bereiches aufmerksam zu machen,klatscht die Sumpfohreule ihre Flügel gegeneinander. Wenn sich die Nacht aufs Land niedersenkt und die ersten Eulen Schreie erklingen, wenn die surrenden Rufe der Nachtschwalben die Dunkelheit durchdringen, schlagen die Nachtvögel die Vorstellungskraft des Menschen mächtig in ihren Bann. Um sie ranken sich die Sagen und Märchen. Solange sie die Erde bevölkern, muss sich der Mensch bewusst sein, dass keiner seiner Sinne oder Apparate ihm ein solches Gefühl der Freiheit vermittelt, wie sie diese Geschöpfe der Nacht genießen.

 

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